Die Geschichte der deutschen Literatur

  • Literatur des Mittelalters ( 750-1500)- Den Begriff prägten die Humanisten für die Zeit zwischen des Verfall der Antike und ihrer vermeintlichen Wiedergeburt
  • Barock (etwa 1600–1720)- Das Wort Barock kommt vom Portugiesischen “barroca” und bedeutet ‘schiefrunde Perle’. Das Zeitalter des Barock wurde von drei wesentlichen Grundkräften bestimmt: dem Absolutismus, der Kirche und der Tradition der Antike. Die Literatur war eingeteilt in ganz bestimmte Gattungen. Jede Gattung hatte verbindliche Inhalte und vorgeschriebene Formen. Die Regeln für diese Gattungen waren in so genannten Poetiken formuliert. Vertreter: Jakob Bidermann (1578-1639), Paul Fleming (1609-1640), Johann Jakob Christoffel von Grimmelshausen (1622-1676), Andreas Gryphius (1616-1664), Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau (1616-1679) usw.
  • Aufklärung (etwa 1720–1780)- Die Aufklärung ist eine seit dem 17. Jahrhundert vorherrschende, gesamteuropäische Bewegung der Rationalität und Humanität.

writing2

Dichter der deutschen Aufklärung: Gotthold Ephraim Lessing (1729-1781) mit Miß Sara Sampson (1752), Minna von Barnhelm (1767), Emilia Galotti (1772) und Nathan der Weise (1779)

Johann Christoph Gottsched (1700-1766): Versuch einer Critischen Dichtkunst vor die Deutschen (1730), Christoph Martin Wieland (1733-1813): Geschichte des Agathon

  • Sturm und Drang (etwa 1767–1785): Sturm und Drang bezeichnet eine Strömung der deutschen Literatur in der Epoche der Aufklärung, Die Bezeichnung Sturm und Drang kam in den 1820er Jahren auf.
  • Weimarer Klassik (etwa 1772–1805)- Das Wort klassisch stammt vom lateinischen Wort classicus, mit dem man Angehörige der höchsten Steuerklasse bezeichnete. Dichtungstheoretiker: Goethe und Schiller.
  • Romantik (etwa 1799–1835)- er Begriff “romantisch” bzw. “Romantik” hatte mehrere Bedeutungen:
    • im 18. Jh.
    • im Roman vorkommend, wunderbar, phantastisch, abenteuerlich, erfunden
    • wild-schöne Landschaft und die Empfänglichkeit des Menschen dafür
    • im Gegensatz zu “klassisch”: mittelalterlich, neuzeitlich
    • im 19. Jh.
    • Bezeichnung der kunstgeschichtlichen Epoche
    • “Poesie”, “poetisch”

books

 

  • Poetischer Realismus (1848–1890): Der Realismusbegriff ist äußerst vielschichtig und mehrdeutig. So tritt er in der Literatur z. B. als Stilmerkmal, in Form eines kritischen Realismus und sozialistischen Realismus, oder als Bezeichnung für eine Literaturperiode, als poetischer Realismus, auf.
  • Naturalismus (1880–1900): Naturalismus ist eine Richtung, bei der die Wirklichkeit ohne jegliche Ausschmückungen oder subjektive Ansichten exakt abgebildet wird. Der Naturalismus gilt auch als Radikalisierung des Realismus. u den wichtigsten Vertretern zählten Emile Zola, Leo Tolstoi? und Gerhart Hauptmann.
  • Nationalsozialismus und Exilliteratur: Am 30. Januar 1933 wurde den Nationalsozialisten die Macht über das Deutsche Reich übergeben. Bekannte Namen von im Reich Gebliebenen sindGottfried Benn, Ernst Jünger, Erich Kästner, Ehm Welk, Gerhart Hauptmann, Heimito von Doderer, Wolfgang Koeppen, Josef Weinheber, Mirko Jelusich, Franz Koch und Robert Hohlbaum.
  • Deutschsprachige Literatur der Gegenwart; Der Begriff deutschsprachige beziehungsweise deutsche Literatur bezeichnet die literarischen Werke in deutscher Sprache aus demdeutschen Sprachraum der Vergangenheit und Gegenwart. Er bezeichnet die Gesamtheit der zum jeweiligen Zeitpunkt auf dem Markt angebotenen, zeitgenössischen Belletristik und Lyrik, aber auch zeitgenössische Theaterdramen oder andere Veröffentlichungen lebender Autoren. In den 1990er Jahren erlebte die deutschsprachige Literatur einen vorübergehenden Boom an Debütantinnen und Jungautoren.

Als postmoderne Roman-Autoren deutscher Provenienz seien Oswald Wiener, Hans Wollschläger, Christoph Ransmayr, Walter Moers und Marlene Streeruwitz genannt. Einer der wichtigsten Lyriker seit Ende der 1980er Jahre sind Marcel Beyer, Durs Grünbein, Uwe Kolbe und vor allem Thomas Kling.

Wichtigste Ereignisse in der neueste Geschichte 20. und 21. Jh. Deutschlands

WW1

1914-1918: Erster Weltkrieg Deutsches Reich und Österreich-Ungarn gegen Frankreich, Russland  und Großbritannien.

 9.11.1918: Die Novemberrevolution setzt Kaiser Wilhelm ab.

11.11.1918: Endet der Erster Weltkrieg.

1919-1933: Die Weimarer Republik: Deutschlands erste demokratische Verfassung. Verabschiedung der ersten demokratischen Verfassung in Weimar.

1919-1923: Krisenjahr: Ruhrbesetzung, Inflation und Hitler-Putsch.

1924-1929: Es geht der Weimarer Republik relativ gut: “Die goldenen zwanziger Jahre”.

1930-1933: Weltwirtschaftskrise. Arbeitslosigkeit und politisches Chaos in Deutschland.

30.1.1933: Adolf Hitler wird auf demokratischem Weg Reichskanzler.

1933:  Gründung der ersten Konzentrationslager. Im März 1944 gab es 20 Konzentrationslager.

15.9.1935: Mit den “Nürnberger Gesetzen” beginnen die Nazis offiziell ihr antisemitisches Programm.

1936: Olympische Spiele in Berlin.

März 1938: “Anschluß” von Österreich an Hitlers Deutschland.

9./10.11.1938  Reichskristallnacht: organisierte Pogrome gegen jüdische Synagogen, Familien und Geschäfte in ganz Deutschland.

1939-1945: 2. Weltkrieg.

1.9.1939: Beginnt Hitlers Angriff auf Polen.

Hitler

ab 1941: Die “Endlösung der Judenfrage”: 6 Millionen Juden werden systematisch in Konzentrationslagern und Vernichtungslagern getötet.

1942-3: Die “Weiße Rose”: Widerstandsbewegung von Studenten an der Universität München.

1944: Mißlungenes Attentat auf Hitler von Graf Stauffenberg. Etwa 4100 Verschwörer werden getötet.

30.4.1945: Selbstmord von Hitler (und Eva Braun).

8.5.1945: Bedingungslose [=unconditional] Kapitulation Deutschlands; Ende des Dritten Reiches. Teilung Deutschlands und Österreichs (und Berlins und Wiens) in vier Besatzungszonen.

1945-6: Nürnberger Prozesse gegen 24 Nazi-Kriegsverbrecher; es gibt einige Todesurteile.

1949: Gründung der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) und der Bundesrepublik Deutschland (BRD). Grundgesetz wird verabschiedet

1949-1963: Konrad Adenauer (CDU) ist der erste deutsche Bundeskanzler. Unter seiner Regierung beginnt mit Hilfe des Marshall-Plans das “Wirtschaftswunder”.

1950: Bundesrepublik wirdeutschland  Mitglied des Europarats.

1951: Die BRD ist mit Italien, Frankreich und den Beneluxländern Gründungsmitglied der Montanunion, der ersten Institution auf dem Weg zur EU. 1957 gründen diese 6 Länder die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und EURATOM.

1953: Volksaufstand am 17. Juni in der DDR gegen erhöhte Arbeitsnormen bei weniger Lohn.

1955: Die BRD tritt der NATO bei.

1954: Deutschland wird Fußball-Weltmeister.

1956: Bundeswehr wird aufgebaut; neue Autokennzeichen.

12-13.8.1961: Die DDR beginnt den Bau der Berliner Mauer.

1963: De Gaulle und Adenauer unterzeichnen in Paris den Vertrag über deutsch-französische Zusammenarbeit.

1963: Kennedys berühmte Rede vor dem Rathaus Schöneberg in Berlin (“Ich bin ein Berliner”).

1969: Gustav Heinemann wird Bundespräsident, Willy Brandt Kanzler

1970: Die “Ostverträge”. Bundeskanzler Willy Brandt erhält dafür 1971 den Friedensnobelpreis, aber in der BRD sind die Verträge kontrovers.

1971-1989: Erich Honecker ist Staats- und Parteichef der DDR und der SED.

1972: Ostverträge; Olympia-Attentat in München

1974-1982: Bundeskanzler Helmut Schmidt

1974-1992: Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher

1981-1989: “Friedensgebete” von oppositionellen Gruppen in der DDR.

1982-1998: Bundeskanzler Helmut Kohl

1985-1991: Michail Gorbatschow Staatschef der Sovietunion

Mikhail Gorbachev

4.9.1989: Nach einem “Friedensgebet” in der Nikolaikirche in Leipzig finden sich 1.000 Menschen zur ersten “Montagsdemo” in Leipzig zusammen. Trotz brutaler Polizeiaktionen sind es am 25.9. schon 8.000 Menschen, am 9. Oktober sind es 70.000, unter dem Motto “Wir sind das Volk”, und die Polizei macht nichts mehr dagegen. Nach dem Fall der Mauer wird aus diesem Motto das Motto der Wiedervereinigung: “Wir sind ein Volk”.

11.9.1989: Ungarn öffnet seine Grenzen nach Österreich. Tausende von DDR-Bürgern fliehen auf diesem Weg in den Westen.

30.9.1989: Mehr als 3.000 DDR-Bürger, die in die BRD-Botschaften in Warschau und Prag geflüchtet waren, dürfen in die BRD ausreisen. Die Fahrt des geschlossenen Zuges durch die DDR wird zu einem großen Ereignis.

18.10.1989: SED-Chef Erich Honecker tritt zurück

9.11.1989: Öffnung der Berliner Mauer durch ein Missverständnis in der DDR Bürokratie. Neue Grenzübergänge werden geschaffen. DDR-Bürger nur mit ihrem Personalausweis West-Berlin bzw. die Bundesrepublik. Jeder bekommt die bei einem Westbesuch traditionellen DM 100 “Begrüßungsgeld”, und viele machen damit einen Einkaufsbummel. Nur 20.000 von ihnen wollen dauerhaft in die BRD übersiedeln.

8.2.1990: Offizielle Auflösung der Stasi (Ministerium für Staatssicherheit, die “Geheimpolizei” der DDR)

18.3.1990: Erste freie Wahlen in der DDR. Lothar de Maizière (CDU) wird Ministerpräsident.

1.7.1990: Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion von BRD und DDR => Die DM ersetzt die DDR-Mark.

3.10.1990 Die DDR tritt der BRD bei. Es gibt nun 16 Bundesländer: 5 “neue” und 11 “alte”. Neue Hauptstadt ist Berlin.

1991-1993  Ausländerfeindliche Gewalt nimmt immer mehr zu. Besonders brutale Vorfälle ereignen sich in Hoyerswerda (1991), Rostock, Solingen und Mölln (1992). Es gibt aber auch Demonstrationen gegen rechte Gewalt: bis zu 450.000 Menschen formen in verschiedenen Städten Lichterketten.

1998 Helmut Kohl verliert die Wahl gegen Gerhard Schröder.

2002: Euro-Einführung;

2003: Möllemann stürzt ab; Jahrhundertsommer

2004: Horst Köhler wird Bundespräsident

2005: Kardinal Ratzinger wird Papst Benedikt XVI.

Steinzeit in Deutschland

Die Steinzeit ist die früheste Epoche der Menschheitsgeschichte und durch die dominierende Überlieferung von Steinwerkzeugengekennzeichnet. Steinzeit erfasst alle Epochen der Steinzeit: Altpaläolithikum (behandelt die Menschheits entwicklung in Afrika, die ersten Steinwerkzeuge und die Besiedlung Europas.), Mittelpaläolithikum (die Zeit des Neandertalers) und Jungpaläolithikum (Mit dem Auftreten des Modernen Menschen in Europa). Den Schwerpunkt bildet die Steinzeit in Deutschland.

Der Archäologe Robert Ganslmeier fand im Juli 2005 auf einem Acker im sächsischen Eulau 4 Familiengräber mit insgesamt 14 Skeletten von Frauen, Männern  und Kindern. Robert  fand heraus, dass die Familien durch Gewalt und an Seuchen gestorben waren.

Eine einzigartige Sammlung von Überresten aus der Steinzeit im Raum Engerwitzdorf war im Besitz des Linzers Kurt Meiche. Viele Museen aus Deutschland bestürmten den Hobby-Archäologen, um ihnen die Sammlung zu überlassen. Rund 11.000 Exponate aus der Altsteinzeit, Mittelsteinzeit und Jungsteinzeit stöberte Konsulent Kurt Meiche in den Jahren 1973 bis etwa 1990 in unserem Gemeindegebiet auf. Die teilweise einzigartigen Funde stießen sogar bei einer Schau im Linzer Museum Nordico auf großes Interesse.

Funde aus der Steinzeit in Deutschland

  • Der am besten erhaltene Fund in Deutschland aus dieser Zeit sind die 14.000 Jahre alten Kulturbeigaben und Skelette aus dem Doppelgrab von Oberkassel. Das Doppelgrab von Oberkassel wurde 1914 von Steinbrucharbeitern im heutigen Bonner Stadtteil Oberkassel entdeckt. Die gut erhaltenen Skelette aus der Zeit der späteiszeitlichen Federmesser-Gruppen sind zwischen 13.300 und 14.000 Jahre alt.

1

 

  • Archäologen haben im Landkreis Bamberg in Oberfranken erstmals in Deutschland steinzeitliche Höhlenmalereien entdeckt.Die zwischen 10.000 und 12.000 Jahre alten Wandverzierungen zeigten zahlreiche Geschlechtsorgane und wurden in einer Grotte gefunden. Dabei handelt es sich um Gravuren, die um die Kalkablagerungen an den Wänden der Grotte geritzt wurden.

2

 

  • Ritualmorde in der Jungsteinzeit. In einer Grubenanlage in Herxheim fanden Archäologen Menschenknochen, Tierknochen, Schädel, Keramik und anderen Artefakte. Zum Teil sind die menschlichen Schädel aus der Steinzeit gut erhalten.

3

Es wäre ein Ding der Unmöglichkeit die deutsche Geschichte auf einer Seite nieder zu schreiben

Ihre Vielfältigkeit und Bedeutung lässt einem kaum einen freien Raum um einzelne Abschnitte nur oberflächlich zu behandeln oder erst gar nicht darüber zu berichten. Es ist wie bei einem Bild, dass man zuerst von der Nähe betrachtet und man überhaupt nichts versteht, bis man drei Schritte zurück geht und plötzliche eine Vorstellung einsetzt. Auf die deutsche Geschichte bezogen wäre die Vorstellung einer Einheit zutreffend. Eine Vereinigung aller Menschen in Deutschland für die es das Ziel sein sollte ein bestmögliches Lebensumfeld zu schaffen, mit Möglichkeiten der freien Entwicklung.
Ein bestmögliches Umfeld sollte vor allem darin bestehen eine äußere Sicherheit und vor allem eine soziale Sicherheit zu gewährleisten. Deutschland gehörte überhaupt zu den ersten Ländern, die dem Volk eine gesetzliche Sozialversicherung bereitstellte. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts entstand die Versicherungspflicht für Arbeiter. Allerdings nur für Arbeiter. Wer Unternehmer war oder ein Beamter, wurde von der Versicherungspflicht ausgeschlossen. Seitdem gab es sehr viele Reformen und auch die eindeutige Trennung zwischen der gesetzlichen Krankenversicherung und der privaten Krankenversicherung wurde einheitlich geregelt, sodass auch Nicht-Arbeiter eine soziale Absicherung zu Gute kommt.
Viele Arbeitnehmer greifen immer öfter zu einer privaten Krankenversicherung. germanAnders als bei der gesetzlichen, sind die Auszahlungen vertraglich festgesetzt und sind somit garantiert. Weitere Vorteile ergeben sich in der Angebotsauswahl und die Selbstbestimmung in vielen Bereichen die es so bei der gesetzlichen Versicherung nicht gibt. Von freier Arztwahl bis hin zu einem Einzelzimmer bei einem Krankenhausaufenthalt ist alles möglich. Außerdem ist auch mit der lästigen Terminfrage Schluss, denn privat Versicherte müssen wesentlich kürzer auf einen Termin warten. Die private Krankenversicherung gilt in Deutschland als sehr fortschrittlich auch weil diese eine langjährige Geschichte mit sich bringt.
Das Prinzip der Solidarität steht dabei an erster Stelle. Es wird nicht nur auf die Versicherten Rücksicht genommen, sondern auch auf die folgenden Generationen. Dies erfolgt durch einen Kapitalstock der zunehmend aufgebaut wird. Somit kann sich der Versicherte darauf verlassen, dass seine Behandlungskosten auch gedeckt sind. Anders als bei der privaten Krankenversicherung, erfolgt die Finanzierung bei der gesetzlichen Versicherung durch die Einnahme von Steuern und kann somit ein Ungleichgewicht bei der Aufteilung bewirken.
Einer der wesentlichen Punkte der privaten Krankenversicherung liegt bei den Kosten. Die Berechnung steht im Bezug zum Alter und dem Geschlecht. Die Tarife können sich bei den verschiedenen Versicherungen aber auch unterscheiden. Um einen Vergleich der privaten Krankenversicherungen zu haben, klicken sie hier.
Wie heute, im Falle der privaten Krankenversicherung, stand auch in der Geschichte Deutschlands, die Solidarität dem Volk gegenüber immer ganz oben auf der Tagesordnung. Ein Aspekt der Zeit, Verstand und Geduld braucht. Eine gemeinsame Lösung für das Gemeinwohl soll immer gut überlegt sein, um am Ende ein zufriedenstellendes Resultat für jedermann erzielen zu können.